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Schüler: Also im Gegensatz zu dem hier ist das, was Sie an der Tafel fabrizieren ja sogar ziemlich richtig... ...

Mike: Die Infos zu Madurai kann ich nur bestätigen :-)Es ist immer noch so!...

Blogger: ich war auch schonmal in Chennai , wirklich krass was da so in der innenstadt abgeht...

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Backwaters

(14.05.07) Tjaaaaa, die Backwaters, was will man da sagen.... wonach hört sich das wohl an? Nein, nicht Arschwasser. Backwaters sind malerische Lagunen (also schon a bisserl Seewasser dabei, gell) in der eine üppige Vogelpopulation lebt und Fischer aus dem Wasser noch das letzte rausholen. Dies machen sie sehr professionell mit Chinesischen Netzen, wofür die gegend eigentlich berühmt ist. Zahllose Touris kommen her, knipsen die verdammten Netze werfen bettelnden Kindern ein Pfund Kamellen hin und steigen dann gleich wieder in ihren klimatisierten Bus mit Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. Ganz so elegant hatte ich es nicht. Nachdem ich in Varkala meinen Bekanntschaften erörtert habe, dass ich am nächsten Tag die Fliege Richtung Backwaters machte verabschiedete ich mich einem opulenten Fischmahl. Dummerweise hatte man dem Fisch, der den Tag über die ganze Zeit in der Sonne gelegen hatte die Kiemen herausgeschnitten. Indien reisende wissen, dass dann der Fisch jedes biblische Alter haben könnte und die Frische nur schwer feststellbar ist- nämlich dann, wenn es zu spät ist. Das ganze hat quasi sowas von russischem Roulette. Aber ist wohl alles gut gegangen. So sicher bin ich mir da heute noch nicht... Die Fahrt ging übrigens los mit Chouan... Ich hatte ihn schon im Mammallapuram, also der Ostseite kennengelernt und wir hatten uns zufällig im Strand wieder getroffen. Er war damals mit so einer art Franzosen verheiratet, dass heißt, die hingen dauernd miteinander rum. Nach der Scheidung war er allein unterwegs und fluchte wie ein Rohrspatz über den Franzosen ab...Backpackerschicksale...Auf jeden Fall hatten wir von da an die gleiche Route, was eigentlich ganz witzig war. Sonst hätte ich den Gewaltmarsch nämlich nicht ertragen. Mitder Rikscha zum Treffpunkt in Varkala auf dem Hubschrauberlandeplatz. Dort rissen mir irgendwelche Inder gleich mal meine in Madurai gekaufte Trommel aus der Hand und weckten die ganze Stadt auf. Dann Weiter mit der Rikscha zum Zentrum. Weiter mit dem Zug nach Allepey. Allerdings mit umsteigen. Dort gleich total übermüdet zum Boot. Gleich weiter. Auf dem Boot endlich in den Backwaters. Jeremis kennengelernt. Die Inder drehen wieder durch und machen mit meiner Trommel Radau bzw blamieren sich, weil sie glauben sie könnten super Tabla spielen nur weil ihr Arsch gleich nach der Geburt auf indischem Boden aufgeschlagen ist. Können sie trotzdem nicht. Einer- der Kapitän- hat mein Baby sogar- echt!- beim Trommeln das Teil über die Reling fallen lassen, so dass das Ding die Stahltreppe runtergebolzt ist. Der war so beinander, dass er mich dafür mit dem Boot hat fahren lassen. Die Rache folgte auf dem Fuße, dafür wollte ich seinen Kahn zerschreddern!!!! allerdings hinderten mich die Besatzung und ein paar Reisende an der Ausübung meiner Rache! Ansonsten... Chillig....Smoooth.... Relaxxxxt....Shanti, shanti, wie der entspannte Inder sagt. Entspannte Fahrt vorbei an Ashrams, die aussehen wie Plattenbausiedlungen in Berlin- Marzan. Diese Chinesischen Netze. Quallen die sich im Brackwasser aufmachen, die Weltherrschaft an sich zu reissen. In Chochin schließlich sind wir zu dritt. Jeremis ist der Dritte und wir machen uns auf, Gokarna zu finden. Gokarna ist der Ort, an den es die Hippies verschlagen hat, nachdem dümmliche Teenies Goa übervölkert hatten. Paradiesisch soll es dort sein. Früchte... Sonne...Ballermann! Aber erst mal müssen wir dort hinkommen. Hier beginnt der eigentliche Indientripp. Finde mal einen Ort, in Indien, der schon für Inder abseits liegt. Wo Inder, wenn du sie fragst meinen, dass sei am Arsch der Welt. Wo Andere Touris mit der Schulter zucken und meinen, du seist nur zu blöd, Goa richtig auszusprechen....
Jungs und Mädels, die Spannung steigt.

Madurai und kein Ende

Madurai und kein Ende

(12.02.07)
         
Ja, Madurai... schon die alten Griechen hatten sich beklagt, dass sie hier nur abgezockt werden und alte Geographen haben schon in der Antike bei der Beschreibung dieser Stadt das Ausrufezeichen vor den Satz gesetzt. Zu recht. Eine Großstadt als solche ist laut und hektisch. Das weis jeder Langenzenner, der Aufgrund irgendwelcher Widrigkeiten nach Fürth muss, was er aber nicht gerne tut. Einen solchen Langenzenner würde ich gern mal in einer indischen Großstadt sehen. Ohne Stadtplan aber mit einem 30 Kilo Rucksack. Dabei eine 10 Stunden Fahrt hinter sich und nichts zwischen den Kiemen. Die Rikschafahrer lauern hinter jeder Ecke wie als Kanarienvögel verkleidete Raben (siehe Foto). Schlepper preschen aus dunklen Gassen hervor und versuchen einem ein Hotel, eine Frau, ein Pfund Drogen oder andere Sachen anzudrehen, für die man gerade nicht unbedingt Verwendung hat. Dabei reichte mir ein Inder mit einem Quadratischen Körperbau die Hand und lies sie nicht mehr los, während er mich "my Friend" nennend in eine Seitenstrasse zu zerren versuchte. Zum Glück wand ich meine wie ein Taschentuch zerknüllte Hand, einem schmierigen Aal gleich, mit einer geübten Bewegung aus den gierigen Klauen und antwortete mit einer Träne im Augenwinkel "no friends in Madurai". Noch mal dem Bachmannschen Schicksal entronnen.... Ufff. Das aus der griechischen und römischen Antike Bekannte Madurai ist berühmt für seine Tempel und daher eine Pilgerstadt ersten Ranges. Der Verkehr ist jedesmal eine Herausforderung an das eigene Schicksal. Irgend ein Reisender hat mir mal gesagt: "Vergiss Malaria, vergiss Hepatitis, Vergiss Diebe, Gauner und Verbrecher. Pass nur auf den scheiß Verkehr auf!" Na gut... Die Altstadt bzw der Grundriss soll sich seit 2000 Jahren nicht verändert haben. Tatsächlich sieht man überall in der Stadt Tempel, Tempel, Tempel. in einigen sind Basare oder Schneidereien eingerichtet. Auf jeden Fall sehr schön. Von Madurai ging es weiter nach Kodaikanal. Earl-dasÖ hat mir was von Schwarzwald erzählt. Manchmal muss man einfach auf Freunde hören. Er riet mir ab. Es war kalt, ungemütlich und fest in israelischer Hand. Zudem war ich alleine, da auf die Frage, woher ich aus Israel (als dem Aussehen nach nach Israeli) sei stehts die Antwort Nürnberg kam, daher war es eine schlechte Kombination, meine Laune war miserabel. Schlechterweise war dies das Gebiet der Schluchten und somit ein absolutes Selbstmörderparadis und solche, die es werden wollen. Ein Versuch, die Gegend aus den Augen eines Mountenbilkers zu sehen, bzw als Wanderer scheiterte an einem geliehenen Mountainbike, das neben kaputter Bremsen dummerweise ca. 3 Kilometer nach dem Start einen abgelösten Sattel hatte, mit der Folge, dass ich bergauf-bergab schieben durfte. Zudem ist in 2000 M ü NN die Kondition nicht die beste. Nach einem spontanen Sprint über 10 Meter zu Fuß kann schon mal die Lunge drücken. Daher zog ich es vor, etwas für meine Laune zu tun, sprich abzureisen. Die (Laune) änderte sich schlagartig, als ich Richtung Kerala, nach Kovalam und Varkala abfuhr. Sonne, Strand, Meer. Kleine gemütliche Restaurants an der Mole und vollkommen überhitzte Mädels im Bikini! Arrrriba! Na ja. Kovalam war ein All-inclusive-paradies. Das Rimini Indiens. Engländerinnen mit Krampfadern und Sonnenbrand. Deutsche Bäckereien. Hmmm. Aber warm. War besser. Aber Trotzdem zog ich es vor, nach Varkala weiterzuziehen weil der Kommerz schon etwas stank. An gemütliches Strandabgehänge war nicht zu denken, weil Trommelverkäufer, Obstdrücker und Tuchverchecker sich gegenseitig die Klinke in die Hand drückten. In Varkala zeigt ich mich von meiner besten Seite. Sonnenbrand. Die Standleute liebten mich, weil ich einer ihrer Hauptabnehmer für Obst war. Unzähligen Kindern habe ich mit überteuerten Melonen und Ananas das Studium oder eine Nierentransplantation gesponsert. Gutes Tun und drüber reden. Das geschwärme über Sandstrand, Palmen, Meer, feuerrote Klippe mit Promenade und diesen Schnickschnack erspar ich euch. Ihr könnt es selber im Reiseführer nachlesen. wenn ihr es lieber schülstig mögt, dann lest doch den Baedeker oder so. Auf jeden Fall habe ich in der Gegend fast 10 Tage verbracht und Andi und Nina kamen noch vorbei, was mir das ganze noch mal versüßt hatte. Bin froh, dass ich von dort wieder weggekommen bin, sonst hätte ich mein Hab und Gut in diesen Nepalesischen Touriläden gelassen oder wäre früher oder später wie einer dieser unzähligen Althippies hier gestrandet. Und hätte nie, nie die Backwaters oder Gokarna gesehen, oder Hampi, wovon ich im nächten Blog erzählen werde. Bis dahin macht´s gut, euer Michael

was bisher geschah...

(21.01.07)
         



So, da ich euch mit netten Episoden aus dem Alltag eines Rucksacktouristen gequält habe, gebe ich euch einen kurzen Überblick Über die Städte und Eindruecke, die ich bis jetzt besucht habe...
Chennai...ist zunächst so etwas wie ein riesengroßer Aschenbecker... man kommt an, denkt noch, da muss irgendwie das Auspuffrohr eines Jumbojets versehentlich in in Besucherhalle gelodert haben und der Rauch steht noch... falsch, es ist die wunderbare würzige Luft der an der Koromandelküste CO2-emittierenden Pkw und Kohlekraftwerke mit einem Schuss verbrannten Plastiks der Slums, die sich ihre Marshmallows über dem Feuer rösten...Taxifahrer fahren wie Zorro verkleidet durch die Stadt und finden deswegen wahrscheinlich auch ihren Zielort nicht...nun, ich schätze, deswegen habe ich Chennai auch recht schnell verlassen.

Mammalapuram... das Ibiza des Ostens, überall Drücker und Betrüger, keine fünf Meter, ohne dass man einen Vollidioten abwimmeln muss. aber im Prinzip keine Traumata. paradiesische Strände, super Fischerdörfer... passt. und überall sind Steinmetze und Figuren, da Mamallapuram die Steinmetzhauptstadt des Landes ist...echt feines Zeug...und viele Backpacker

Pondicherri...ehemals von Franzmaennern belagert, ich die erste Adresse für überteuerte Supermärkte, Croissants, Arbeit!, Esotheriker und Leprakranke....echt, die gibt es hier. Erst habe ich es nicht geglaubt, aber man sieht Kinder und Frauen sowie Mäenner mit diesen verräterischen Spuren... brrrrr.
in Auroville, dem Esozentrum gleich um die Ecke ist mir auch ein Motorradmalheur passiert, als ich nämlich bei einer älteren Frau mitfuhr. Diese war des fahrens nicht wirklich mächtig und so hat sich eine Weisheit meines Vaters bewahrheitet, der mir immer davon abriet mich auf motorisierte Zweiräder zu setzen. Aus jugendlichem Leichtsinn überging ich diesen Ratschlag, jetzt habe ich mich aber noch mal eingehender damit befasst. Nachdem ich glimpflich davongekommen bin und keinerlei Verletzungen habe, hat sich die Frau (Esotante aus Deutschland) gleich mal den Haxen aufgeschürft. Da sie fuhr, lag ich auch gleich mal mit meinen 90 Kilo auf ihr drauf, so dass sie das zähe Sandwitchhünchen zwischen mir und dem Motorrad war. Ihrer schockierten Reaktion nach gehe ich davon aus, dass sie wohl nicht mit einer derart intimen Konfrontation mit mir und dem dem Motorrad gerechnet hatte, den sie hinkte sofort auf ihr total verbeultes Motorrad und fuhr mit verzogenem Lenkrad, blutend, davon, nicht ohne mir noch hinter herzurufen, das ich mir jetzt eine andere Mitfahrgelegenheit suchen müsse. hmmm... dumm nur, das ich mitten in der Pampa stand. Glücklicherweise fuhr gleich das nächste Motorrad an und nahm mich mit, bis zum nächsten Dorf. Von dort fuhr ich per Anhalter mit einem dieser wild geschmückten Lkw bis zur Hauptstraße. Von dort im total überfüllten Bus bis nach Pondicherri, von dort zu Fuß zum Treffpunkt, wo Gili und Andi auf mich warteten. Die Unterkunft- ein Baumhaus mitten im Gebüsch am Strand, ohne Wasser (war salzig) und Strom... (nur eine Glühbirne)hmmm. eigentlich rrrrichtig chillig;)


Thanjavur war so eine art Odyssee durch Südindien, weil es- was ich nicht wusste- keine Direktverbindung dorthin gab, sondern nur abschnittsweise einen Anschluss. also musste ich über 6 Stunden 5 mal umsteigen, dabei oft stehen....echt hart. aber in Thanjavur brodelt das Leben. Die Stadt ist berühmt für ihren Tempel. bzw für ihre 100 Tempel und eine fetzn Altstadt. Heute hat mir noch ein Junge die Altstadt gezeigt und mich im Hotel seines Vaters eingeladen. Die Leute sind also sehr offen und nett hier. ich bin begeistert.
Auf der weiterfahrt nach Madurai sass ich neben einem Guru und seinem Scüler. Beide waren miserable Englischsprecher und voll die Geonieten. Dafür habe ich ihnen erzählt, das die Griechen die herrschende Seemacht im Mittelmeer sind, bald Nordindien angreifen werden und wir zwölf Hauptgottheiten haben, die Shiva und Vishnu in der Pfeife rauchen... zumindest haben sie felsenfest daran geglaubt als sie ausstiegen... hihihi..
jetzt bin ich Madurai. Gemütlich hier. Kann noch nix sagen. ich hoffe, der Sturm hat euch nicht die Hosen von den Beinen gerissen.
also viele Grüsse, euer Mike
            

Traumberuf: Busfahrer

(19.01.07) So manch einer von euch wird sich sicher schon mal gedanken gemacht haben, was er aus seinem spaehrlichen leben anfangen soll... und ich sage euch, wenn jemand des lebens muede ist aber dennoch eine aufgabe zum sagen wir mal zeitvertreib braucht, dann macht doch einfach busfahrer in indien. dort ist der busfahrer der koenig der strasse.... oder besser der schwarze fuerst...er hockt wie der pilot einer 747 in einem sofa, wie ihn meine oma sich nicht haette lieber wuenschen koennen, umgeben von einer unzahl an steuerknueppeln. er kann, da er naemlich der fahrer ist, bestimmen, was im radio laeuft, und wenn er keinen bock auf radio oder gar seine ausgelutschten tapes hat, na dann schaut er sich einfach einen film an, waehrend er sich mit einem affenzahn als vierter nebeneinander auf einer einspurigen landstrasse einordnet und mit einem hupkonzert aus 1001 watt supersurroundbeschallungsanlage seine teilnehmer im strassenverkehr vorwarnt. diese hupe ist ein kapitel fuer sich; man kann auf einer klaviatur von knoepfen, jeder akkurat saeuberlich beschriftet mehrere hupkombinationen von sich geben. unter anderem das nebelhorn, die hornisse auf speed, die raversirene und vieles mehr. wenn es dem busfahrer also zu langweilig wird oder er das gefuehl hat, im bus sackt die stimmung ab und sein mediencenter verliert seinen natuerlichen reiz, dann steuert er einfach mal frontal einen lkw an, dessen fahrer gerade zeitunglesend mit seiner frau telefoniert und dabei ein fenster hochkurbelt. und damit das ganze nicht in einem langweiligen reifenquietschen unbemehrkt untergeht, gibts die volle bandbreite an hupsound, und die ist auf der welt als solche ohne beispiel.
Busfahrer... immer wieder mal eine stelle frei...
hier bin ich also, nach sage und schreibe 5 mal umsteigen, sechs stunden fahrt, keinen kaffe , kaum wasser, uebermuedet und traumatisiert. gleichzeitig habe ich auch viel erfahren. beispielsweise, dass der griechische strassenverkehr oder der roemische ruhig und koodiniert vonstatten geht. dass es inder schaffen, sich zu fuenft auf einer strassenseite gegen einen entgegenkommenden lkw oder buss zu formieren ohne eine aussicht auf ueberleben. der bus faehrt, bremse kaputt, also darf ausweichen, wer kann, der rest wird wiedergeboren. und doch, es geht wirklich, es koennen sich fussgaenger, fahrradfahrer, fahrradrikschas, motorraeder, motorradrikschas, autos und busse und lkw gleichzeitig ueberholen. jeder jeden.

also bin ich jetzt in thanjavur angekommen, lebend, gesund. thanjavur ist relativ weit suedlich und bekant fuer seine tempel und schreine. davor war ich in pondicherri. auch so eine sache... ein bekannter ist bereits hier gewesen und hat schon mal ein hotel organisiseren sollen... das hotel...war gar kein richtiges hotel... es war ein lustiges baumhaus ueber einem sandkasten. ich hab das als kind mal gehabt. ich hatte uebrigens auch kein fliessend wasser und eine richtige toilette ist eh was fuer weicheier. diese schlafbucht, die andi besorgt hat liegt im communitgebiet von auroville... so eine esobande von oekoindern und touris, die sich gegenseitig mit bergkristallen bewerfen und die ganze zeit der meinung sind, sie waren eine jodelnde lotusbluete... schwehr zu beschreiben, ein wirrer oekohaufen... auf jeden fall, in einem der communities hab ich also mit andi, Nina und gili uebernachtet. war eigentlich gar net so schlecht, bis auf die scheisse, die hier ueberall rumliegt und eben eine echt unbefriedigende dusche. pondicherri ist ca 6 kilometer entfernt gewesen, also war mal eben in die stadt zum supermart eine utopie...aber in der kombination mit den anderen waren es echt gute 3 tage in bzw um pondicherri, mit viel spiel spass und spannung. pondicherri ist so eine ehemalige franzoesische kolonialstadt. sieht a bisserl so aus, als haetten die inder frankreich ueberfallen und wuerden jetzt die stadt fertigmachen egal. waehrend ich da war,m war happy pongal... so eine art sylvester, wo keiner aber weiss, wanns jetzt eigentlcih rum ist. so also haette die jungs lauter verschiedene kalender... leider gibts in der zeit keinen offiziellen alkohol zu kaufen, das ist aber bei den indern auch ganz gut so, die griegen ja schon von mon cherrie einen rausch.

tja und davor was cih mit goirgo, gili, chouan und dem llustigen franzosen in mamallapuram, was echt lustig war, wenn man einfach mal so tut, als wuerde man was kaufen wollen. die inder sind naemlich ein ueberaus agressives pushervolk, vor allem in tourigegenden. wenn man aber etwas ausserhalb mit dem taxi faert, kriegt man super fisch in den doerfern, die nicht mal icht oder fliesend wasser haben. und wenn man brav ist, kochen sie ihn dir noch, ein drei kilo-biest, direkt vom meer, aufn tisch... und ich sags euch, dann wird auch dieses ewige gehube und gefeilsche und angedreche richtig cool. man sitzt dann mit correcten leuten umeinander, natuerlich touris aus allen gegenden, futtert den exclusiv gefangenen und zubereiteten fisch von den verdutzten doerflern, die eigentlich nur plaudern oder was andrehen wollten und hockt dann in der huette vom buergermeister, der dir erklaert, das dieses dorf der goettin kali zuspricht( die ab und zu menschenopfer gefordert hat; fruher natuerlich...schliesslich ist sie ja die goettin des krieges und der zerstoerung...)und das der alte mann mit nur einem bein das andere in einer kriegerischen aueinandersetzung verloren hat... mit einem dorf... es gieng um ungezahlte rechnungen... (unbedingt fischrechnung begleichen!!!)
also traumhaft.
mir geht es gut. ich hoffe euch auch. ich moechte auf diesem wege nochmals denen danken und gruesen, die ich in mamallapuram und pondicherri kennengelernt habe, falls sie diese rechtschreibkatastrophe hier sehen.
mein naechstes ziel ist wahrscheinlich trichy oder madurei und dan kodaikanal.
also machts gut, euer michael

Ja Ja, die Inder...

(15.01.07) Hallo miteinander,
hier also mein sagenumwobener Blog ueber die katastrophen in indien...
Wenn einer mal ausnahmsweise eine reise nach indien bucht, sollte er sich vorher vergewissern, wann er an dem entsprechendem Flughafen aufschlaegt. da ich des lesens und schreibens zwar maechtig bin, aber bisweilen die kommunikation zwischen auge und hirn versagt, habe ich nicht registriert, dass 12;30 am am morgen heist und nicht mittags. was das bedeutet, wenn man in einm fremden land in einem fremden flughafen nach einer bleibe sucht, zu einer zeit, wo alles schlaeft, was irgendwie ehrlich seinen lebensunterhalt verdient...man kann es sich so vorstellen, dass man in einem gehege mit ausgehungerten tiegern mit fleischbehangen und verbundenen augen nach hilfe ruft und erstaunt feststellt, dass du die ungeteilte aufmerksamkeit der tieger hast...fuer mich bedeutet dies, dass ich erst mal 2 stunden ein vollkommen ueberteuertes hotel gesucht habe, in dem ich dann erst mal meinen jetlag ausgeschlafen habe... vorher wurde ich aber noch in einem 80 jahre alten Taxi und von einem absolut verpeilten taxifahrer, der den weg (natuerlich) nicht kannte, beinahe in den slums von chennai abgeladen, weil er keinen bock mehr hatte. au man...
Die fahrt nach mamallapuram war angenehmer. Chennai muss man sich als riesigen moloch vorstellen, in der ueberall kleine feuer brennen, in denen plastikmuell als heizmaterial benutzt wird, die autos keinen kat , die kuehe vorfahrt und die fahrer wohl keinen fuehrerschein haben. Eine dunstglocke und dreck... und die leut schlafen drin oder legen gleich nebenan mal ein ei oder stellen eine stange wasser ab. welcome...
Mamallapuram ist in indien dann eher so das,was fuer die nuernberger der christkindlesmarkt ist. also viele touris, sauber, gepflegt aber teuer
Aber ansonsten gemuetlich. strand mit fischerbooten. hauser und jede menge tourilaeden. gestern hab ich mir mal ein fahrad geleast und bin in ein dorf gefahren und mir nen ordentlichen fisch reinzuhauen. denn in der stadt ist der meist schon etwas aelter. in nem fischerdorf hingegen darf man davon ausgehen, das das zeug frisch ist... war es auch, zumindest lebe ich noch, nachdem ich mit drei anderen jungs, einem griechen, einem franzosen und einem argentinier ein volles menue auf dem boden sitzend mit den haenden essend verputzt hab. und es was lecker.
vorgestern... ah, vorgestern hab ich mich mit den selben grichen auf einem festival rumgetrieben, indischer tanz und musik, indisches bier und danach bin ich von einer indischen esofamilie zugetextet worden, von wegen...enjoy our live, do what you want, you are, what you are... und das mir, einem 30 jaehrigen stundenten, der 7 jhre studiert hat... brahahah.... ich glaub, die lernen eher noch was von mir... diese anfaenger...auf jeden fall war die komplette famielie vollkommen beinander... aber sauintelligent und ziemlich reich...und alle ham gesoffen und gearbeitet, mein lieber scholli...
auf jeden fall ist Mamallapuram ein gutes kontrastprogramm zu chennai. mein naechstes ziel ist pondicherri, aber weil hier gerade 8! feiertage am stueck sind, ist ein weiterkommen ziemlich kompliziert und alles ueberbelegt.... dafuer sind ueberall feste und festivals...
mal sehen mal sehen...
wenn ich weiter bin, gibts neues, bis dahin...
viele gruesse, euer Micheal (ooooooooohm ohm)

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